19 Dinge, die Ihr Nachbar Ihnen nicht sagen würde, wenn er Millionär wäre.

Im Business Insider gab es vor ein paar Tagen einen Interessanten Beitrag: 19 Things The Millionaire Next Door Won't Tell You

Man geht davon aus, dass man einen Millionär erkennen müsste, wenn man ihn sieht. In Wirklichkeit ist das aber vielleicht nicht so einfach. Könnte Ihr Nachbar Millionär sein, ohne dass Sie es wissen?


  1. Viele Millionäre hängen es nicht an die große Glocke, dass sie reich sind. Wenn man sich ein paar Milliardäre ansieht, dann kann man feststellen, dass das sogar auf sie zutrifft. Warren Buffett wohnt immer noch in einem Haus das er 1958 für 31,500$ gekauft hat. Auch die Aldi Brüder und Ikea Gründer Ingvar Kamprad sind als sehr bescheiden bekannt geworden.
  2. Ein Millionär weiß, dass der Weg zur Million lang ist und für die meisten bedeutet er, lange und viel Geld zu sparen. Millionäre sind nicht grundsätzlich schlauer, vielleicht sind sie sparsamer.
  3. Millionäre fahren oft alte Autos. Sie kaufen selten neue Autos. Sie verschwenden kein Geld für Unnötiges und reine Luxusgüter. Ihren Kaffee trinken sie nicht bei Starbucks, sondern kochen ihn selbst. Auch wenn es unglaublich klingt, so hat die Recherche von Dr. Thomas J. Stanley und William D. Danko für das Buch "The Millionaire Next Door" ähnliches festgestellt. In dem Buch wird unter anderem auch analysiert, wie teuer die Anzüge der Millionäre sind und wie lange sie mit wie vielen Frauen zusammen sind.
  4. Millionäre machen keine Schulden, ihre Kreditkarte zahlen sie jeden Monat vollständig ab.
  5. Millionäre wissen, dass Geld nicht glücklich macht. Aber sie wissen auch, dass finanzielle Unabhängigkeit ein wichtiger Glücksfaktor ist. Das Geld dient somit in erster Linie dazu frei zu sein und nicht mehr durch Geldprobleme beschränkt zu sein.
  6. Millionäre wissen, dass es nicht darauf ankommt wie viel man verdient, sondern wie viel davon übrig bleibt. Kein Einkommen ist groß genug, wenn man über seinen Verhältnissen lebt.
  7. Millionäre scheuen es nicht, viel zu arbeiten. Ein zweiter Job erhöht nicht nur das Einkommen, sondern in der Zeit, in der man Arbeitet kann man auch kein Geld ausgeben.  
  8.  Um Geld muss man sich kümmern, man muss es behüten, verwalten und investieren. Nur auf dem Wege kann man es vermehren.
  9. Millionäre bezahlen sich selbst zuerst. Im Englischen als "Pay yourself first" sehr bekannt, kann man sich im Deutschen wenig darunter vorstellen. Dahinter verbirgt sich eine Sparstrategie. Ähnlich wie beim "Pakinsonschen Gesetz" passen viele Menschen ihre Ausgaben daran an, wie viel Geld sie bekommen. Laufende Kosten, wie die Monatsmiete werden am Monatsanfang automatisch vom Konto abgebucht und dadurch nicht als verfügbares Geld wahrgenommen. Dieses Verhalten nutzt man nun um Geld zu sparen. Man eröffnet dazu ein getrenntes Konto und erstellt einen Dauerauftrag für den Anfang des Monats, der einen bestimmten Betrag direkt auf das Konto überweist. An dieses Konto geht man natürlich unter keinen Umständen ran. Wer soetwas machen möchte kann z.B. die kostenlosen Kapitalonline Kontos von der Sparkasse benutzen. Diese kann man direkt selbst online eröffnen. Es gibt etwas Zinsen und alle Überweisungen auf und zwei Überweisungen vom Konto sind kostenlos. Es gibt keine Kontoführungsgebühren und man kann das Konto nicht überziehen.
  10. Millionäre verbringen ihre Zeit meist mit Dingen, die sie gerne machen. Das gilt auch für die Arbeit, man sollte sein kurzes Leben nicht damit verschwenden Dinge zu tun die man nicht mag. Überlegen Sie was Sie gerne tun und dann finden Sie einen Weg davon ein Einkommen zu generieren.
  11. Ohne einen Plan geht nichts. Man steigt ja auch nicht in ein Flugzeug und sagt dem Piloten: "bringen Sie mich irgendwo hin." Wer Millionär und finanziell unabhängig sein will, der muss einen schriftlichen! Plan erstellen. Wer es ohne schafft, der hat Glück gehabt. Aber nur Versager verlassen sich auf Glück.
  12. Wenn man schon denkt dann auch im großen Stil. Nur eine große Vision bietet genug Motivation, um alle Probleme durchzustehen und mit aller Kraft dafür zu kämpfen. David J. Schwartz sieht eine große Vision und einen definitiven Plan, als einen der wichtigen Faktoren des Erfolgs. Sein Buch "The Magic Of Thinking Big" behandelt das Thema.  
  13. Wenn man deutlich mehr arbeitet, als man muss, kann man Fehler ausgleichen, die einen normalerweise ruinieren könnten. Wenn ein Angestellter immer gerade so viel Arbeitet wie er muss und einen Fehler macht, kann es leicht sein, dass die Schwelle überschritten ist, dass wer sich für die Firma noch lohnt. Gleichzeitig ist er auch leicht zu ersetzen, denn Angestellte, die nur so viel tun, wie sie gerade müssen, gibt es wie Sand am Meer. Dazu kommt, dass man mehr verdient und ein entsprechendes finanzielles Polster aufbauen kann, das Fehler ausgleichen kann und jeder macht mal einen Fehler.
  14. Millionäre sichern sich vor unvorhergesehene Risiken ab. Niemand ist davor gefeit, von einem desaströsen Schicksalsschlag getroffen zu werden. Und wenn es einen selbst trifft, will man wenigstens, dass die Familie in finanzieller Hinsicht versorgt ist. Eine Lebensversicherung verhindert wenigstens den Ruin der Angehörigen.
  15. Millionäre fangen früh an Geld zur Seite zu legen, über die Zeit wächst es durch Zinseszins zu einem Vermögen heran.
  16. Durch Daueraufträge kann man fast unbemerkt Geld auf das Sparkonto überweisen und die Beträge mit dem Einkommen anpassen. So verhindert man Geld auszugeben, das man sparen wollte und über die eigenen Verhältnisse zu Leben. Selbst Menschen mit sechs bis siebenstelligem Einkommen sind oft nicht wohlhabend. Das heißt ihr Vermögen wächst nicht mit dem Einkommen, weil sie immer auch mehr ausgeben. Wenn das Einkommen weg fällt sind sie schnell ganz unten. Unzählige Lottogewinner und Stars zählen zu dieser Gruppe; wer nicht gelernt hat Geld zu verdienen und anzusammeln, sondern durch Glück erlangt, verliert es oft so schnell wie er es bekommen hat.
  17. Viele Millionäre sind so wohlhabend, dass sie bis zu Ihrem Lebensende ausgesorgt haben und nicht mehr arbeiten müssten, sie tun es trotzdem, weil sie lieben was sie tun.
  18. Millionäre wissen, dass Statussymbole wie teure Autos gerade keinen guten Indikator für das Vermögen darstellen. Die meisten teuren Autos und Häuser sind mit Krediten finanziert und treiben ihre Besitzer in den Bankrott, beeindrucken kann man Millionäre mit solchen Dingen schon gar nicht, selbst wenn sie selbst ein kleines altes Auto fahren.
  19. Millionäre müssen sich nicht ständig etwas leihen, sie sind Verleiher. Wenn sie Ihre Sachen wieder einmal nicht zurück bekommen, kaufen sie sich halt neue. 

Naja, ich glaube die Millionäre nebenan würden einem wohl einiges Verraten, wenn man sie danach fragen würde. Denn erfolgreiche Menschen geben ihr wissen gerne weiter, sie fühlen sich dadurch nicht bedroht, sondern geehrt. 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Kann ich so unterschreiben...