Polyphasischer Schlaf - Neustart - Tag 1-3


Die ersten drei Tage sind schonmal erfolgreich rumgegangen. Wie versprochen gibt es diesmal ein bisschen Bloggig zu meinen täglichen Erfahrungen.

Sehr erfreulich ist, dass der Blogger Konrad Erzberger sich entschlossen hat, gleichzeitig mit mir, auch mit polyphasischem Schlaf anzufangen. Das ist extrem hilfreich um Motivationstiefs in den Nächten zu überstehen.

Der erste Tag war unproblematisch. Beim ersten Nap, um 3:00 Uhr am 19. konnte ich nicht eingeschlafen, aber schon der zweite war ziemlich erholsam. Die anderen Naps waren im Schnitt ziemlich gut, ich denke da kommt mir die Erfahrung zugute, die mein Körper mit den Naps schon hat. Mir kam es sogar bei den meinsten Naps so vor, als hätte ich geträumt, verbunden mit ein bisschen Zeitdiletation. Das ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Beim 7 Uhr Nap habe ich um ca. 30 Minuten verschlafen. Offensichtlich habe ich im Halbschlaf die Wecker neu gestellt und einen Nap dran gehängt. Schlimm ist das nicht, solange es unter 90 Minuten bleibt.

Die zweite Nacht war etwas härter, besonders die Phasen kurz nach einem Nap sind schwierig.
Der Tag ging gut vorrüber und ich konnte produktiv Arbeiten.

In der dritten Nacht habe ich das erste mal etwas verschlafen. Nach ca. 90 Minuten bin ich zum Glück von alleine aufgewacht. Offensichtlich bin ich  im Halbschlaf augestanden und habe den Wecker ausgestellt.

Als Gegenmaßnahme schließe ich das Wohnzimmer, wo ich den Laptop ausstellen muss, ab und lege den Schlüssel in ein anderen Raum. Ich bin dann hoffentlich wieder Herr meiner geistigen und körperlichen Kräfte, wenn ich bis zum Laptop vorgestoßen bin. Zusätzlich habe ich mit Konrad abgemacht, dass wir uns anrufen, wenn sich einer nicht nach 45 Minuten über Skype meldet. Das geht sehr gut, weil wir leicht versetzte Schlafphasen haben.

Bei dem 23 Uhr Nap konnte ich komischerweise alle drei Male nicht einschlafen, aber das wird sich auch schnell legen. Insgesamt scheint die Adaption sehr erfolgreich zu verlaufen. Ich bin gespannt, wann es richtig hart wird und ob es diesmal einfacher, als beim ersten mal wird.  

Um die Anpassung zu erleichtern versuche ich die folgenden Dinge zu brücksichtigen.
  • Nach jedem Nap eine Kleinigkeit essen, viel Obst und Vollkornprodukte, wenig Fleisch. Kurz vor einem Nap versuche ich garnichts zu essen und große Mahlzeiten Teile ich mir auf mehrere Naps ein.
  • Wenn ich vor einem Nap nicht müde genug bin, lese ich solange bis der Schlafdruck groß genug ist. Wenn ich sehr müde bin gehe ich etwas Spazieren, das hält wach, dreht einen aber den Kreislauf nicht total auf.
  • Vor jedem Nap lüfte ich das Schlafzimmer.
  • Das Monitor Gamma runterstellen und regelmäßig Augentropfen einehmen. Bei goßer Müdigkeit vergesse ich nämlich häufig genug zu blinzeln und die lange Wachzeit ist eine besondere Belastung für die Augen.


Das wars erstmal für die ersten drei Tage. Medizinische Werte habe ich noch nicht in ausreichender Menge gesammelt, die kommen dann später.

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Siehe auch:
Polyphasischer Schlaf - Neustart

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