Selbstmanagement: 100 Tipps Ihre persönliche Produktivität zu steigern. (Teil 3)

Hier ist nun der dritte Teil der Selbstmanagement-Serie. Den ersten und zweiten Teil finden Sie hier: "100 Selbstmanagement Tipps (Teil 1)""100 Selbstmanagement Tipps (Teil 2)"




41.)Pufferzeit
Verplanen Sie nicht Ihre ganze Zeit. Als Faustregel gilt: Verplanen Sie 60% der Arbeitszeit und lassen Sie 40% für Unvorhersehbares. Das heißt nicht, dass Sie jeder Aufgabe 40% mehr Zeit zuteilen, als eigentlich benötigt würde. Die Pufferzeit dient nur als Schutz vor unumgänglichen Störungen oder eigenen Fehleinschätzungen. Im optimalem Fall werden Sie die Pufferzeit nicht brauchen und Sie verwenden können um noch eine Aufgabe vom nächsten Tag zu übernehmen oder einfach zu entspannen.


42.)Textbausteine
Fertigen Sie sich für häufig verwendete Phrasen, Zitate und Signaturen Textbausteine an, die Sie fortan immer wieder verwenden können. Sie sparen ungemein viel Zeit, wenn Sie nicht fünf mal am Tag Ihren Namen mit Adresse und Telefonnummer von Hand unter eine E-Mail setzen müssen.Sie können zur Verwaltung Ihrer Textbausteine auf eine Software zurückgreifen oder ganz einfach auch eine Textdatei und Copy & Paste nutzen.


43.)Stenograph
Schreiben Sie schneller, sowohl Handschriftlich, als auch am Computer. Lernen Sie das zehn Finger System und trainieren Sie regelmäßig. Zum Erlernen und Üben bieten sich verschiedene Freeware Programme an. Zum Beispiel : Tipp10


44.)Düfte
Auch Düfte können unsere Produktivität steigern. Stimmungsaufheiternd wirken: Zitrone, Orange, Muskatellersalbei, Rosenholz, Grapefruit, Muskatnuss, Koriander und Basilikum. Zur Konzentrationssteigerung können: Lemongras, Eukalyptus, Nelke, Rosmarin, Verbena, Minze und Zitrone verwendet werden.
Unser Gedächtnis verbindet Düfte mit Erinnerungen, wenn Sie immer einen bestimmten Duft beim Lernen riechen und den gleich bei einer Klausur kann es Ihnen helfen sich zu erinnern.  
 
45.)Ansprechender Arbeitsplatz
An kaum einem Ort verbringen Sie so viel Zeit wie an Ihrem Arbeitsplatz. Machen Sie es sich gemütlich. Eine Pflanze lockert eine sterile Büroatmosphäre auf. Dazu vielleicht noch ein kleiner Zimmerbrunnen und eine Duftkerze. Je wohler Sie sich fühlen, desto produktiver werden Sie sein.


46.)Passwortmanager
Unzählige E-Mail Konten und online Accounts und jedes soll ein eigenes und sicheres Passwort bekommen? Dazu noch Pins und Puks und schon ist das Chaos perfekt. Häufig ist die Konsequenz ein oder zwei, meist unzureichend sichere Passwörter für alle Anwendungen zu verwenden. Ein Passwortmanager schafft Abhilfe. Fortan reicht ein Master-Passwort zur Verwaltung von unzähligen Passwörtern. Dazugehörige User- und Accountnamen lassen sich einfach vermerken und für zusätzlichen Schutz lassen sich Keyfiles verwenden. Ich persönlich benutze die kostenlose Software Keepass.


47.)Kreativ
Nutzen Sie kreative Arbeitstechniken. Machen Sie sich mit der Verwendung von Mindmaps, Clustern und Brainstorming vertraut. 


48.)Fragen
Stellen Sie viele Fragen. Oft kennt man Jemanden der sich mit einem Thema schon ausführlich befasst hat und einem das wichtigste in wenigen Sätzen erklären kann. Das spart einem die eigene Recherche und damit wertvolle Zeit. Wenn Sie etwas neues Lernen eignen sich auch wunderbar Internet-Foren um sich mit einem Thema zu befassen. Meist gibt es schon große Communitys die hilfsbereit und kompetent sind. Zu Beginn werden Sie von den Anderen lernen, später lehren Sie vielleicht Jemanden etwas, was Sie damals selbst erfragen mussten. 


49.)Polyphasisch
Zwei Stunden Schlaf am Tag sind genug. Mit sechs Stunden zusätzlicher Zeit, jeden Tag, erreichen Sie Ziele, die Sie sich nie zugetraut hätten. Lesen Sie das Polyphasisch Schlafen Howto. Es muss natürlich nicht so extrem sein, in den Artikeln zum polyphasischen Schlaf finden Sie viele Schlafmuster. Schon ein Mittagsschlaf hat sehr positive Auswirkungen auf den Gesamtorganismus.  


50.)Fiat Lux
Sorgen Sie immer für ausgeglichene Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz. Der Monitor darf nicht der einzige helle Bezugspunkt sein. Eine Reduzierung des Monitor Gamma schont die Augen. Der Raum sollte gleichmäßig und ausreichend hell ausgeleuchtet sein. Ziehen Sie gelbes Licht Weißem vor. Eine indirekte Beleuchtung durch Deckenfluter ist angenehmer als direktes Licht aus Schreibtischlampen. Spiegelungen auf dem Monitor oder der Schreibtischplatte müssen verhindert werden. Blaues Licht in dem Spektrum 466nm aktiviert das Protein Melanopsin und vertreibt dadurch Müdigkeit. 


51.)Ergonomie
Richten Sie Ihren Arbeitsplatz nach ergonomischen Regeln ein. Position von Maus, Tastatur und Monitor ist genau so wichtig, wie die Tischhöhe und die Qualität des Bürostuhls. Ein ergonomischer Arbeitsplatz verhindert Rücken- und Nackenschmerzen und lässt sie schneller und besser Arbeiten. Die wichtigsten Regeln finden Sie hier: Arbeitsplatz-Ergonomie.


52.)Vorrat
Von Gütern des Büroalltags, wie Mappen, Kleberollen, Notizzetteln, Aktenordnern usw. sollten Sie immer einen ausreichenden Vorrat zur Hand haben. Sie dürfen nicht in die Situation kommen, eine Aufgabe nicht erfüllen zu können, weil Ihnen Material fehlt.


53.)Gößerer Monitor
Kaufen Sie sich einen größeren Monitor. Oder sogar mehrere. Sie können bei gängigen Grafikkarten mindestens zwei Monitore gleichzeitig laufen lassen. Durch die größere Arbeitsfläche steigert sich ihre Produktivität.


54.)Herausforderungen
Anspruchsvolle und große Aufgaben motivieren stärker und länger, als normale oder Routineaufgaben. Versuchen Sie manche Standard Aufgaben anspruchsvoller zu gestalten. Räumen Sie die Spülmaschine in drei Minuten ein, schreiben Sie zehn E-Mails in 15 Minuten. Erledigen Sie an einem Tag die Arbeit von drei Tagen und nehmen Sie sich dafür anschließend Zeit. Die Möglichkeiten finden ihre Schranken nur in Ihrer Kreativität.  Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.


55.)Maßvoll
Wenn Sie essen, dann übertreiben Sie es nicht. Stillen Sie nur Ihren Hunger. Essen Sie um zu Leben und Leben Sie nicht um zu Essen. Ein zu voller Magen schränkt ein, macht müde und unproduktiv.


56.)Multitasking
Verbinden Sie möglichst viele Routineaufgaben miteinander. Hören Sie Hörbücher wann immer Sie Zeit haben. Nutzen Sie jede Gelegenheit sich weiterzubilden. Lesen Sie beim Essen, oder fertigen Sie Ihre To-Do-Liste in der U-Bahn an.


57.)To-Do-Liste
Der Inbegriff für Zeitmanagement ist die To-Do-Liste. Sie hilft und jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, sogar jedes Jahr zu planen und übersichtlich zu gestalten. Ein Blick genügt um noch zu sehen was zu tun ist. Wir müssen weniger im Kopf behalten und verhindern wichtige Dinge zu verpassen. Kostenlose To-Do Listen im PDF Format finden Sie hier: To-Do Listen Download


58.)Eichhörnchen
Jeden Tag nur eine Stunde an einem Projekt zu arbeiten kann nach einem Jahr dazu führen, dass Sie ein Buch geschrieben haben oder eine Website am laufen haben, von deren passivem Einkommen Sie leben können. Suchen Sie sich eine sehr große Aufgabe, die Sie schon immer gerne machen wollten und reservieren Sie sich jeden Tag eine Stunde dafür.


59.)Big Picture
Verlieren Sie sich nicht in Details. Behalten Sie immer das Gesamtbild im Auge. Ihr endgültiges Ziel muss immer im Fokus bleiben. Jeder Teilschritt ist nur Mittel zum Zweck, die großen Dinge fertig zu bringen.


60.)Nein sagen
Will schon wieder die gleiche Person, dass Sie mal kurz kommen? Oder gibt es da etwas was Sie unbedingt gesehen haben müssen? Könnten Sie nicht Dies und Das holen, erledigen, wegbringen, kaufen? Nein, dass können Sie nicht!




Weiter zum vierten Teil: "100 Produktivitätstipps (Teil 4)"

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